Ziel des Marsches ist es, ein sichtbares Zeichen der Anerkennung für Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste, Technisches Hilfswerk, Justizvollzug und Bundeswehr zu setzen. Denn immer häufiger sehen sich diese Gruppen in ihrer täglichen Arbeit und ihren Einsätzen mit Respektlosigkeit und sogar offener Aggression konfrontiert. Der Marsch soll dem entgegenwirken und die gesellschaftliche Wertschätzung stärken.
In diesem Jahr nahmen 41 Personen teil. Sie konnten zwischen zwei Strecken wählen: einer 10-Kilometer-Runde und einer anspruchsvollen 25-Kilometer-Strecke, die durch die Rheinauen bis zur Rheinfähre in Kappel und zurück führte. Gelaufen wurde in Einsatzkleidung – zwei Feuerwehrkameraden absolvierten die Strecke sogar mit Atemschutzflaschen auf dem Rücken.
Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Neben Grillwürsten und Pommes wurde ein traditioneller Erbseneintopf aus der originalen Bundeswehr-Feldküche angeboten. Der Ortsverband Lahr des Technischen Hilfswerks unterstützte die Veranstaltung mit sechs ehrenamtlichen Helfern, darunter drei Junghelfer der Jugendgruppe. Mit zwei Fahrzeugen – darunter ein ehemaliger Bundeswehr-Unimog – präsentierten sie ihre Ausstattung und vertraten die Kameraden aus Emmendingen, die aufgrund anderer Verpflichtungen verhindert waren.
Der “Marsch der Wertschätzung” fand bereits mehrfach statt und soll in den kommenden Jahren immer Anfang Oktober ein Zeichen für Respekt und Zusammenhalt setzen.