Lahr, 03.03.2006, von Stefan Jörger

Dauereinsatz beim Schneechaos in Süddeutschland

Das Schneechaos am Rückreise-Wochenende der Fastnachtsferien forderte auch die ehrenamtlichen Helfer des Technischen Hilfswerks. Beim Ortsverband Lahr wurden die Einsatzkräfte am Samstag gegen 18 Uhr vom Polizeirevier Lahr angefordert. Erste Aufgabe war die Beseitigung eines unter der Schneelast zusammengebrochenen Baumes in Kappel.

Daraufhin folgte das Bergen eines abgerutschten Schneepfluges aus einem Straßengraben, welcher die geballte Kraft des Gerätekraftwagens (GKW) des THW benötigte. Die zweite Bergungsgruppe machte sich unterdessen auf eine Sichtungsfahrt über den Schönberg um nötigenfalls umsturzgefährdete Bäume zu fällen und von der Straße abgekommene Fahrzeuge zu bergen. Aus dem gleichen Grund waren die technischen Helfer in dieser Nacht auch mehrfach zum Streitberg alarmiert worden und veranlassten dort die Sperrung der Straße von Schweighausen zum Streitberg wegen Schneebruch-Gefahr. Bis zum Eintreffen der Straßenmeisterei übernahmen die THW-Helfer die Straßensperrung.


Die restliche Nacht verbrachte ein Teil der 18 eingesetzten Helfer auf Bereitschaft in der Unterkunft. Am Sonntag morgen wurden dann acht Helfer wieder auf den Schönberg gerufen um dort große, abgebrochene Äste von der Straße zu räumen. Das THW entschied sich vor Ort auch für die Fällung eines Baumes, da bei diesem Gefahr im Verzug war. Außerdem wurden sämtliche über die B415 hängenden Äste von Ihrer Schneelast befreit.

Der nächste und zugleich letzte Einsatzort war die Robinsonbuche im Lahrer Stadtteil Kuhbach. Bei diesem Baum war ein gewaltiger Ast aufgrund der Schneelast und des Alters des Baumes auf die Straße gefallen und machte diese unpassierbar. Mit Motorsägen und einer Seilwinde wurde der abgebrochene Ast zerkleinert und beiseite geräumt.

Der Einsatz mit insgesamt fünf Fahrzeugen endete gegen 13 Uhr am Sonntag.


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