Lahr, 22.09.2018, von Manuel Wagner

Künstlicher Mond strahlt über der Landesgartenschau

Im Rahmen der Veranstaltung „Music, Fire & Light“ auf dem Landesgartenschau-Gelände in Lahr hat das Technische Hilfswerk am vergangenen Samstag für Erleuchtung gesorgt. Im Mittelpunkt stand dabei der Leuchtballon „Solarc 500“ mit einem Durchmesser von 5 Metern und einer Lichtleistung von 16.000 Watt.

Der Leuchtballon, in der Fachsprache nur kurz „Solarc“ genannt, stellt mit seiner außergewöhnlichen Lichtleistung das Herzstück der Beleuchtungsgruppe im Lahrer Ortsverband dar. Insgesamt vier kräftige Halogen-Metalldampflampen verhelfen dem Ballon, durch ein extrem heißes Plasma im Lampeninneren, zu seiner Leuchtkraft. Der heliumgefüllte Ballon kann eigenständig auf bis zu 50 Meter Höhe steigen und leuchtet auch weiträumige Einsatzgebiete blendfrei aus. Ein Drahtseil hält den Solarc auf der richtigen Position und Höhe. Neben dem Drahtseil ist der „künstliche Mond“ zudem über Stromkabel mit einem transportablen 50 kVA Stromgenerator verbunden, welcher die Energie für die Halogen-Metalldampflampen zur Verfügung stellt.

Das Notstromaggregat ist erst seit kurzem vom THW beschafft worden und ersetzt damit den betagten Lichtmastkraftwagen (LimaKw). Es stellt den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern elektrische Energie im Einsatzfall bereit. Daneben kann der Generator vielseitig eingesetzt werden, beispielsweise um bei einem Stromausfall die Notstromversorgung für wichtige Gebäude oder anderweitige Infrastrukturobjekte, wie Mobilfunkmasten, sicherzustellen.


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