Ausbildung
Neu ausgebildete Sanitäter bei DLRG, DRK und THW (24.03.2007)
Lahr. An vier Wochenenden im Februar und März wurden insgesamt 18 ehrenamtliche Helfer und Lebensretter des Deutschen Roten Kreuzes Lahr, der Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) aus Lahr, Schuttern und Schwanau sowie Helfern des Technischen Hilfswerks (THW) Ortsverband Lahr in erweiterter Erster Hilfe ausgebildet. Die Ausbildung Sanitätskurs A und dem Sanitätskurs der Stufe B beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) Ortsverein Lahr wurde von Thomas Dieterle übernommen.
Für einige war dies eine Auffrischung und Erneuerung der vor weniger als zwei Jahren angeeigneten Kenntnisse, für andere der erste Kursbesuch. Doch für alle war eines gleich, jeder konnte etwas neues lernen. Gerade im medizinischen Bereich ergeben sich durch die Rettungsdienstpraxis oder Medizinforschung immer neue Erkenntnisse, welche sich auch auf alle Ebenen der Ersten Hilfe auswirken. So hat sich die Weise wie eine verunfallte Person in die "Stabile Seitenlage" gebracht wird oder auch die Art und Weise der Durchführung der Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) deutlich geändert. Gerade dies könnte für den ein oder anderen Bürger Grund genug sein, nach langer Zeit einen Erste Hilfe Kurs zu besuchen. Informationen zu Kursangeboten erhalten sie beim Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Lahr.Zum abschließenden Kurs, dem so genannten "Sanitätskurs C" nahmen immerhin noch 11 Teilnehmer aller drei Organisationen teil. Damit es auch in möglichen Einsätzen gut klappt hatten sich die Teilnehmer in bunt gemischten Gruppen - nach außen durch die unterschiedlichen Uniformen leicht erkennbar - zusammengefunden. Letzten Samstag stand die Abschlussprüfung in Theorie wie auch in Praxis im Gebäude des Technischen Hilfswerkes auf dem Flugplatz in Lahr auf dem Plan. Thomas Dieterle, Sanitätsausbilder des Deutschen Roten Kreuzes Ortsverein Lahr hatte sich für diese Abschlussprüfung wieder einiges einfallen lassen. So galt es das Erlernte nun in die Praxis und unter recht realen Bedingungen unter Beweis zu stellen. Die frisch ausgebildeten Helfer trafen so auf "Verletzte" nach einem Brand. Einige der Statisten bei denen neben entsprechenden "Brandwunden" auch "gebrochene" Gliedmaßen angenommen wurden, waren aus einem Treppenhaus mittels einer speziellen Trage und der Vakuummatratze zu retten. Der ein oder andere Helfer einer Gruppe fiel plötzlich selbst aus, um die Gruppe in unerwarteten Situationen zu fordern. Durchweg zufrieden zeigte sich Dieterle bei der abschließenden Besprechung mit den Prüflingen. Er und die Teilnehmer unterstrichen, dass es wichtig sei über die einzelnen Organisationen hinaus gemeinsam zu üben, zu lernen für das gemeinsame große Ziel - Menschen zu helfen.
Autor: Patric Stippich, DLRG Schwanau
Autor: Stefan Jörger
Dieser Artikel wurde am 29.03.2007 angelegt (und zuletzt am 04.05.2007 geändert).

